Pixelfocus Titel
/

Pixelfocus

 

Mal- und Ausmalbücher mit Textteil

Manchmal halte ich mein eigenes Malbuch in den Händen wie etwas Zerbrechliches, etwas, das mehr von mir zeigt, als ich je laut sagen würde. Ich streiche mit den Fingern über die Linien, über die Pferde, die Prärie, die stillen Momente — und spüre, wie viel von meinem Herzen darin steckt.

Ich wollte kein Malbuch erschaffen, das nur ausgemalt wird. Ich wollte ein Tor bauen. Ein kleines, unscheinbares Tor in eine Welt, die nach Freiheit schmeckt und nach warmem Staub riecht. Eine Welt, in der ein Kind für einen Augenblick alles vergessen darf, was schwer ist, und einfach nur sein kann. 
Und ja — manchmal male ich selbst hinein. Mit echten Stiften. Ganz bewusst. Nicht, um etwas zu verbessern, sondern um zu fühlen, was entsteht, wenn Farbe eine Linie berührt. Um zu verstehen, wie ein Kind vielleicht innehält, wie es lächelt, wie es sich traut, den Himmel violett zu machen, obwohl niemand gesagt hat, dass er so sein darf. Diese kleinen Momente zeigen mir, dass ein Malbuch nicht nur Papier ist. Es ist ein Herzschlag. Ein stiller, warmer. 
Vielleicht ist das der Grund, warum ich diese Welt so liebe. Weil sie mich daran erinnert, wie viel Mut in kleinen Händen steckt. Wie viel Fantasie in einem einzigen Strich wohnen kann. Und wie schön es ist, wenn jemand Fremdes eine Seite aufschlägt und plötzlich ein Stück meiner Welt mit seiner eigenen verbindet. 
Ich habe Platz gelassen — absichtlich. Für Träume. Für Fehler. Für Überraschungen. Für all das, was entsteht, wenn man nicht nur ausmalt, sondern mitfühlt. Und jedes Mal, wenn ich eine neue Seite sehe, weiß ich: Ein Teil von mir lebt dort weiter. Und ein Teil von jemand anderem wird dort seinen Anfang finden.




Bitte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank für ihr Interesse!